Liebe Leser,

erst in hundert Jahren schreiben wir wieder den 11.12.13. Ob die Vorstellungskraft der Politik soweit reicht, darf angezweifelt werden, aber immerhin denken die Jungen in der CDU mit ihrem Aufruf „CDU2017“ schon mal über den Stichtag des SPD-Mitgliederbegehrens hinaus. Der Zeitgeist sei konservativ, so die Unterzeichner, die Koalition mit der SPD allerdings eine dem Wahlergebnis geschuldete „Notwendigkeit“. Ob auch die SPD-Mitglieder die #GroKo als notwendiges Übel auf dem Weg zur Übernahme von Regierungsverantwortung betrachten, wird die SPD-Führung am Samstag verkünden. Wenn alles gut geht, wird die geschäftsführende Bundesregierung endlich von ihrer Unmündigkeit befreit, denn die Listen mit den Mitgliedern der neuen Bundesregierung liegen schon bereit, sehen aber voraussichtlich (leider) keine Überraschungen vor. Bleibt zu hoffen, dass die Parteien die nächsten vier Jahre nicht nur dafür nutzen, „die Basis für den Erfolg der CDU“ – und der SPD – „bei der Bundestagswahl 2017“ zu legen, sondern dann und wann auch an den 11.12.2113 denken.

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Ihre

Dr. Sandra Busch-Janser
Geschäftsführende Vorsitzende polisphere e.V.