Deutschland ist gut gerüstet für die Zukunft. Doch zunehmende Verteilungskonflikte und Schwächen bei der politischen Steuerungsfähigkeit trüben die Aussichten. So lautet das Fazit der kürzlich erschienenen Bertelsmann-Studie, die die Regierungsführung in den OECD- und EU-Staaten analysiert. Deutschland wird gelobt für die geringe Arbeitslosigkeit und die Bereiche Forschung und Entwicklung sowie die Umweltpolitik. Sorgen bereitet den Studienautoren hingegen das erhöhte Armutsrisiko, die Rentenreformen der GroKo und Probleme bei der politischen Planung und Organisation.

Wie sich Deutschland in Zukunft entwickelt, wird auch vom Ergebnis der nächsten Bundestagswahl abhängen. Immer häufiger melden sich Stimmen zu Wort, die eine rot-rot-grüne Koalition auf Bundesebene unterstützen. Ob es sich dabei um ein linkes Hirngespinst handelt oder um eine reale Machtoption, analysiert Advice Partners in einem Report zu #r2g.

Gefällt Ihnen Ihr Facebook-Stream in letzter Zeit besser als früher? Um den Newsfeed der Nutzer noch stärker zu personalisieren, gab es kürzlich ein Update, denn Facebook zufolge entscheidet der Informationsgehalt darüber, ob Nutzern ihr Feed gefällt.

Doch der Newsfeed kann auch zur Gefahr für die Demokratie werden, sagt Social Media Experte und Politikberater Martin Fuchs und warnt vor Fake-Accounts. Er gibt vier Tipps wie man mit dem manipulativen Agenda Setting der „social bots“ umgehen sollte, die Follower- und Fanzahlen politischer Accounts wachsen lassen und eigene Inhalte und Kommentare auf Twitter, Facebook oder YouTube veröffentlichen.

Über Hate Speech und Hetze in sozialen Medien wurde bereits viel debattiert. Doch wie sieht es mit der Moderation von Leserbeiträgen auf den Online-Portalen von Tageszeitungen aus? netzpolitik.org hat sich im Rahmen einer Umfrage umgehört. Das Ergebnis: Moderation beruht auf individuellen Entscheidungen, Facebook ist herausfordernder als die eigenen Seiten und Lösch-Statistiken gibt es wenige.

Und es gab noch eine spannende Umfrage. Das Magazin Pressesprecher hat 500 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen gefragt, was sie an ihren Vorgesetzten am meisten nervt. Spiegeln die Ergebnisse auch Ihre Erfahrungen?

Wenn Sie nicht von Ihrem Chef ausgebremst wurden, sondern ein Kommunikationsprojekt haben, auf das Sie stolz sind, dann haben Sie ab sofort die Gelegenheit, sich für den Politikaward von politik&kommunikation zu bewerben. Noch bis zum 30.09. haben Sie Zeit, die Jury von Ihren Ideen zu überzeugen. Die politische Gala findet dieses Jahr am 25.11. im Berliner Vollgutlager statt.

Falls Sie noch kein Projekt haben, mit dem Sie sich bewerben können, dann werfen Sie doch einen Blick auf die neuen Stellenangebote auf politjobs.de:

Ob Ihr Projekt in der Community gut ankommt, können Sie beim Small Talk auf dem eco Sommerfest oder beim Kick-Off-Meeting des Verbands 3DDruck austesten. Weitere Veranstaltungen finden Sie auf politcal.de

Ihre Dr. Sandra Busch-Janser


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