„Fünf Gründe, warum auch 2017 die Wahlkampf-Revolution ausbleibt“ hat p&k-Chefredakteurin Viktoria Bittmann in ihrer Kolumne aufgeschrieben. Darunter so schlagende Argumente wie „Die Digital Natives sind noch eine Minderheit“. Ihr Fazit: „Die Werkzeuge sollen der Botschaft zum Erfolg verhelfen, nicht andersherum!“

Dennoch freuen wir uns, wenn sich doch mal jemand etwas Neues einfallen und den geneigten Wahlkampf-Beobachter zumindest neugierig werden lässt. Mit dem fedidwgugl“-Haus hat die CDU einen Hingucker kreiert, über den die Medien gerne schreiben. Mit Emma und Dave, den beiden Robotern, die Zukunftswünsche von Journalisten und Twitterern aufschreiben, wird beispielsweise auf spielerische Weise ganz nebenbei die Zukunftsorientierung greifbar. In „Youropa“, dem Erlebnisraum Europa, kann man unter anderem seinen persönlichen Wert für Europa auswählen.

Welches Wahlprogramm sich am besten mit den eigenen politischen Vorstellungen deckt, darüber gibt seit 2002 der Wahl-o-mat Auskunft. Für die Bundestagswahl 2017 steht er ab 30. August zur Verfügung. Wer vorab schon testen möchte, welche europapolitischen Ziele der Parteien sich mit den eigenen Wünschen decken, für den hat der Der (europäische) Föderalist einen „Europapolitischen Wahlkompass“ aufgesetzt, der die zentralen Themen zur Auswahl anbiete.

Dass der Brexit dort kein Thema mehr ist, liegt wahrscheinlich daran, dass man sich auf dem Kontinent schon mit dem Gedanken abgefunden hat, dass der Ausstieg Großbritanniens unumkehrbar ist. Auf der Insel will man sich damit offenbar noch nicht ganz zufrieden geben, deshalb gründet James Chapman, der ehemalige Stabschef des britischen Brexit-Ministers David Davis, nun eine neue Partei, die den Brexit ohne neues Referendum aufhalten will. Beim Volksmarsch für Europa am 9. September soll es für „Die Demokraten“ offiziell losgehen.

Falls auch Sie ganz neue Wege gehen wollen, haben wir hier wieder einige spannende Herausforderungen für Sie zusammengestellt:

Falls Sie kurzfristig schon mal Ministeriumsluft schnuppern wollen, dann haben Sie am nächsten Wochenende die Gelegenheit dazu. Die Bundesregierung lädt ihre Bürger am 26. und 27. August zum Staatsbesuch ein: Bundesregierung: Tag der offenen Tür „Einladung zum Staatsbesuch“

Ihre Dr. Sandra Busch-Janser


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